Albert Lang,
Berlin, 1871
Mechanische Schleifladen
Zur Geschichte dieses Instrumentes gibt es keine Angaben. Selbst der Erbauer war unbekannt, bis er auf Grund verschiedener bautechnischer Besonderheiten relativ sicher identifiziert werden konnte. Auf der Empore befindet sich nach Einbruch und Vandalismus Anfang der 1980er Jahre nur noch ein Torso. Das Gehäuse besteht aus Eiche und ist gut erhalten, desweiteren finden sich eine ungeteilte Windlade und 3 übereinander eingebaute kleine Keilbälge in der Orgel. - Das Werk besaß 4 Manualregister, einen Subbaß 16' im Pedal und eine Calcantenglocke. Der Subbaß ist fast vollständig erhalten, Reste von einem Gedackt 8' liegen verstreut im Gehäuse herum. - Das Manual hat den Umfang C-f''', das Pedal C-d'. Der Prospekt war ursprünglich klingend. Die fehlenden Register können nur vermutet werden; nach Albert Lang kämen Principal 8', Salicional 8' und Octave 4' in Betracht.
Quelle: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005