Friedrich Hermann Lütkemüller, Wittstock, 1863
1947 Dispositionsänderung durch Karl Gerbig, Eberswalde
Mechanische Schleifladen
Manual C-d’’’
Principal 8’
Gedackt 8’
Salicional 8’
Prinzipal 4’
Floete 4’
Nasard 2 2/3’
Octave 2’
Pedal C-c’
Subbaß 16’
Pedalcoppel
Calcant
Auf der Westempore befinden sich die Reste einer ehemaligen Serienorgel von Lütkemüller, die in den letzten Kriegstagen 1945 stark beschädigt und am 9.05.1947 notdürftig von Karl Gerbig repariert und mit teilweise älterem Pfeifenwerk aufgefüllt und spielbar gemacht wurde. Erneuter Vandalismus besiegelte das vorläufige Ende dieses Instrumentes. Sämtliche Metallpfeifen und die meisten Holzpfeifen fehlen. Nur der Subbaß ist als einziges Register vollständig erhalten. Der Balg ist undicht und die Orgel mit Ausnahme des Gehäuses stark vom Holzwurm befallen.
Quelle: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005