Albert Hollenbach, Neuruppin, 1885
1954 Dispositionsänderung durch Karl Gerbig, Eberswalde
Mechanische Schleifladen
Heutige Disposition
Manual I C-f’’’ Manual II
Principal 8’ Rohrflöte 8’
Gedact 8’ Salicional 4’
Octave 4’ Principal 2’
Waldflöte 4’
Quinte 2 2/3’
Pedal C-d’
Blockflöte 2’ Subbaß 16’
Mixtur 1’ 3f. Principal 4’
Originaldisposition
Manual I C-f’’’ Manual II
Principal 8’ Liebl. Gedact 8’
Bordun 8’ Salicional 8’
Gambe 8’ Flöte 4’
Flöte 8’
Octave 4’
Pedal C-d’
Rohrflöte 4’ Subbaß 16’
Octave 2’ Principalbaß 8’
Pedalkoppel, Manualkoppel, Calcant
Ein Registerzug unbesetzt („Anlage“)
Die Orgel ist eines der seltenen 2-manualigen Instrumente des Erbauers. Auch das Gehäuse unterscheidet sich - durch die hohen Spitzbögen und kleinen Ecktürme - von der „Standardvariante“; als Material wurde Eichenholz verwendet. - Im klingenden Prospekt steht der Principal 8’ (nicht original). Die drei einzigen noch vollständig erhaltenen Originalregister sind der Subbaß, das Gedact und die Rohrflöte. Letztere besteht vollständig aus Holz (untere Oktaven offen, obere Oktaven gedeckt mit gebohrtem Spundgriff) und ist als sehr wertvoll einzustufen. - 1954 wurde die Orgel von Karl Gerbig (Eberswalde) repariert und in seiner Disposition wie hier wiedergegeben geändert. Dabei wurde durch teilweise Wiederverwendung und Umbenennung einzelner Register ein Großteil der alten Substanz beibehalten. Sämtliche Metallpfeifen sind neueren Datums.
Quelle: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005