Barnim Grüneberg, Stettin, No.182, 1877
1997 Restaurierung durch Ulrich Fahlberg, Eberswalde
Mechanische Kegelladen
Manual I C-f'''
Bordun 16'
Principa 8'
Hohlfloete 8'
Oktave 4'
Floete 4'
Mixtur 2-3f.
Manual II
Gedact 8'
Salicional 8'
Flauto dolce 4'
Pedal C-d'
Subbaß 16'
Oktavbaß 8'
Pedalkoppel, Manualkoppel, Calcant
Dieses Instrument gehört zu den wenigen funktionstüchtigen zweimanualigen Orgeln des Erbauers in der Uckermark. Als 1917 die Prospektpfeifen ausgebaut wurden, hingen bis zur Restaurierung durch Ulrich Fahlberg (Eberswalde) Tücher in den leeren Feldern. Dank der hervorragenden handwerklichen Arbeit von Barnim Grüneberg war die Orgel - wenn auch eingeschränkt - trotzdem bis 1993 spielbar. 1997 wurden dann - wiederum durch Fahlberg - neue Prospektpfeifen eingebaut, wenige fehlende Pfeifen im Diskant ergänzt und ein elektrisches Gebläse angeschlossen. Ansonsten ist das klangschöne Instrument original erhalten. Hinter der Orgel befindet sich der große Kastenbalg mit Tretanlage.
Quelle: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005