
Lang & Dinse, Berlin, 1852
Mechanische Schleifladen
Manual I C-f''' Manual II
Bourdon 16' Salicional 8'
Gemshorn 8' Rohrflöte 8'
Gedact 8' Flauto dolce 4'
Principal 8'
Octav 4' Pedal C-d'
Mixtur 1-3f. Subbaß 16'
Violon 8'
Pedalcoppel, Manualcoppel, Calcantenglocke, Evacuant
Als Schüler des bedeutenden Berliner Orgelbauers Carl August Buchholz bauten Wilhelm Lang und Ferdinand Dinse zwischen 1839 und 1858 meist ausgezeichnete kleinere Werke im Stil des einstigen Lehrmeisters. Die Prospektgestaltung mit den zwei Rundtürmen sowie die Keilschleifen im Pedal sind Belege dafür.
Nach einer Kriegsbeschädigung kam es zur Reparatur durch Karl Gerbig (Eberswalde), wobei einige wenige Pfeifen im Gedact und in der Flauto dolce ergänzt wurden. Die Mixtur fehlt komplett. Alle - sowohl als Einzelpfeifen als auch in ihrer Gesamtheit - zusammengebastelten Prospektpfeifen stammen von 1927. Das elektrische Gebläse wurde 1993 von Ulrich Fahlberg (Eberswalde) eingebaut. Die Orgel ist spielbar, jedoch stark verstimmt. Infolge des Holzwurmbefalls sind mehrere Abstrakten gerissen.
Der seit Kriegsende ehrenamtlich tätige Organist des Ortes, Herr Kabelitz, spielt die Orgel bis heute und hat sie somit vor dem sicheren Verfall gerettet.
Quelle: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005