Carl August und Carl Friedrich Buchholz, Berlin, 1849
Mechanische Schleifladen
Manual I C-f’’’
Principal 8’
Bordun 16’
Rohrflöte 8’
Salicional 8’
Octave 4’
Superoctave 2’
Mixtur 2-3f.
Trompete 8’
Manual II
Gedact 8’
Viola da Gamba 8’
Aeoline 8’
Pedal C-d’
Subbaß 16’
Violon 8’
Posaune 16’
Pedalkoppel, Manualkoppel, Calcant, Evacuant
Nachdem die Gemeinde ihre Ernst-Marx-Orgel von 1770 nach Falkenwalde bei Prenzlau verkauft hatte, kam es zum Bau des fast unverändert erhaltenen Instrumentes von C.A. Buchholz und dessen Sohn Friedrich. Die Aeoline ist keine Originalstimme, sondern wurde - vermutlich um 1900 - gegen die ursprüngliche Flauto traverso 4’ ausgetauscht. Alle Trompetenbecher sind aus Probezinn, die Posaunenbecher aus Kiefernholz angefertigt. Nach dem Verlust der Prospektpfeifen (1917) und dem Einbau der Zinkersatzpfeifen wurde die Orgel in den 1940er Jahren durch Karl Gerbig (Eberswalde) gewartet und 1999 durch Christian Scheffler (Sieversdorf) teilweise instand gesetzt. Gegenwärtig ist sie nur eingeschränkt spielbar. Es wird eine vollständige Restaurierung des außerordentlich wertvollen Werkes angestrebt.
Quelle: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005