Lang & Dinse, Berlin, 1859
1979 Dispositionsänderung und Umbau durch Ulrich Fahlberg, Eberswalde
Mechanische Schleifladen
Manual C-f’’’
Gedact* 8’
Principal 4’
Gemshorn 2’
Quinte 1 1/3’
Pedal C-d’
Subbaß* 16’
*enthält Altsubstanz
Angehängtes Pedal, Calcant (unbesetzt), 1 Zug vakant
Nachdem die Orgel im Krieg ausgeplündert worden war, versuchte Karl Gerbig (Eberswalde) 1946 die größten Schäden zu beseitigen. Hinter dem Manualvorsatzbrett notierte er: „In schwerer Kriegszeit. Ab 5.4.43 dienstverpflichtet arbeite ich Sonnabend und Sonntag. Gott mit uns!“ und weiterhin: „Der Krieg ging zu Ende 1945 am 8.5. Orgel durch Russen fast zerstört, wieder z.T. hergestellt am 17.-19.9.46.“ Da das Instrument kurz darauf seinen Dienst wieder versagte, machte sich Ulrich Fahlberg (Eberswalde) 1979 an den Neuaufbau. Er nahm Änderungen an der Tonmechanik vor und fertigte neue Rasterbretter und Kondukten an. Bei dieser Gelegenheit wurde die Orgel auch mit einem elektrischen Gebläse versehen. Die originalen Porzellanplatten mit den Registernamen fehlen. Stattdessen sind die Manubrien jetzt mit einfachen Papiereinklebern versehen.
Quelle: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005