Lang & Dinse, Berlin, 1852
1899 Dispositionsänderung und Umbau durch Albert Kienscherf, Eberswalde
Mechanische Schleifladen
Manual I C-f’’
Bourdon* 16
Principal* 8’
Gemshorn* 8’
Octave* 4’
Quinte 2 2/3’
Octave 2’
Progr.harm.* 1-3f.
Manual II
Geigenprincipal 8’
Gedact* 8’
Aeoline 8’
Fugara 4’
Pedal C-d’
Subbaß* 16’
Violon* 8’
Posaune 16’
Manualcoppel
Pedalcoppel
Evacuant
Calcantenglocke
*Originalregister
Laut „Urania“ 1859 wurden damals drei Dörfer in der Nähe von Strasburg mit zweimanualigen Orgeln von Lang & Dinse beliefert. Es handelt sich um die benachbarten Ortschaften Falkenhagen, Bandelow und Schönwerder. 1899 kam es in Bandelow zu einem Umbau durch Albert Kienscherf und 1936 dann zu Instandsetzungsarbeiten durch dessen Nachfolger Karl Gerbig, der das Instrument bis 1957 in Pflege hatte. Gegenwärtig ist der Balg undicht und Holzwurmbefall an dem wertvollen, unspielbaren Werk festzustellen. Wir haben es also mit einem Schatz zu tun, der dringend der Rettung bedarf.
Quellen: Hannes Ludwig, Orgelhandbuch Brandenburg, Band 1, Uckermark (Westteil), Berlin 2005