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Nachwuchs für die Medienbranche

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Fotos: HFF

Die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF) Potsdam-Babelsberg ist die einzige Kunsthochschule des Landes Brandenburg und die älteste und größte von fünf Medienhochschulen in Deutschland. Hier wird in zehn spezialisierten Studiengängen der Nachwuchs für die Medienbranche ausgebildet. Zielsetzung neben dem Studium ist unter anderem die künstlerische Qualitätsverbesserung von Fernsehen, Video, Film und den neuen Speichermedien. Darüber hinaus hat die HFF wie alle deutschen Kunsthochschulen die Aufgabe, auf ihrem Gebiet einen Beitrag zum geistig-kulturellen Leben der Region zu leisten.

Die HFF ist eine künstlerische Medienhochschule mit Ausbildungsschwerpunkten in Film und Fernsehen. Neue Medientechnologien sind ebenso ein integraler Bestandteil der Ausbildung wie die Orientierung auf die kulturellen Wurzeln dieser Medien und auf die wissenschaftliche Reflexion ihrer historischen und aktuellen Erscheinungsformen. Dies geschieht in einem Spannungsfeld von Tradition und Moderne, von individueller Begabtenförderung und Entwicklung von Teamfähigkeiten, von klassischem Filmmaterial und digitaler Bild-/Tonerzeugung, von Studien-/Ausbildungsangeboten für Filmberufe und solchen für technologisch-kreative Tätigkeiten in IT-Bereichen.

Mit ihren Weiterbildungsangeboten und kulturellen Veranstaltungen will die HFF auch ein Ort der kulturellen, sozialen und politischen Auseinandersetzung sein. Sie trägt mit ihrer künstlerischen Entwicklung und Produktion, ihrer wissenschaftlichen Forschung und ihrer Ausbildung zur Stärkung des Medienstandortes Potsdam bei.

Studiengänge

Das Ausbildungssystem der HFF ist in der deutschsprachigen Medienhochschullandschaft singulär. Neben dem Studium im jeweiligen Studiengang fördert das Ausbildungskonzept die inhaltliche Verzahnung der Studiengänge sowie die Zusammenführung der Studierenden in gemeinsamen Studienprojekten. Im Hinblick auf die hohe Arbeitsteiligkeit im Medienbereich sowie auf die hohen Anforderungen an Kooperationsfähigkeit und Flexibilität wird dieses Modell mit gewissen Variationen zunehmend weltweit angewandt.

Zu den Zugangsvoraussetzungen der elf Studiengänge der HFF

  • Animation
  • Drehbuch/Dramaturgie
  • Medienwissenschaft - Analyse, Ästhetik, Publikum
  • Kamera
  • Medienspezifisches Schauspiel
  • Film- und Fernsehproduktion
  • Film- und Fernsehregie
  • Montage
  • Szenografie
  • Ton
  • Filmmusik
  • gehören in der Regel die Hochschulreife, berufspraktische Erfahrungen, Arbeitsproben und das Bestehen der künstlerischen Eignungsprüfung.

    Voträge, Diskussionen, Tagungen

    Die HFF fördert die Präsentation der künstlerischen Ergebnisse ihrer Mitglieder durch die Teilnahme an Filmfestivals, der Vermittlung von Sendeplätzen des öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehens, in Kinos, in Hochschulen, Akademien und Schulen, durch Ausstellungen und Publikationen sowie insbesondere auch durch regelmäßig öffentliche Filmvorführungen in den eigenen Kinos. So finden jährlich ca. 25 bis 30 öffentliche Veranstaltungen in der Hochschule oder in Kooperation an externen Orten (z.B. Filmmuseum, Nikolaisaal oder überregional Berlin, Hannover, Luzern) statt. Hierbei handelt es sich auch um Vortragsveranstaltungen, Diskussionen, Tagungen, Gastvorträge, Workshops, Thementage, (Weiterbildungs-)Seminare etc. Außerdem präsentieren einzelne Studiengänge ihre Methodik und Ergebnisse auf verschiedenen Messen und Ausstellungen.

    Um die Studierenden schon frühzeitig mit der Medienwelt in Kontakt zu bringen, unterhält die Hochschule vielfältige Außenbeziehungen. Arbeitskontakte gibt es zu allen nationalen und mehreren internationalen Medienhochschulen. Sie ist Mitglied im Centre International de Liaison des Ecoles de Cinéma et de Télévision (CILECT) und in der European League of Institutes of the Arts (ELIA).

    Studentenfilme auf Tour

    HFF-Studentenfilme werden intensiv ausgewertet und auf Festivaltour geschickt. So sind diese Filme jährlich auf etwa 200 nationalen und internationalen Festivals präsent und geben damit weltweit einen beispielhaften Eindruck von der Arbeit des deutschen Film- und Fernsehnachwuchses. Einmal jährlich veranstaltet die HFF eine Filmmesse, bei der Fernsehredakteuren, Produzenten, Fachjournalisten, Festivalleitern etc. die neuesten Studentenproduktionen vorgestellt werden und wo der Kontakt zwischen Studierenden und Medienpraktikern hergestellt werden soll.

    Kooperationsverträge und -kontakte mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, der UFA, dem Filmmuseum Potsdam, dem Hans Otto Theater Potsdam, der Studio Babelsberg GmbH und anderen Partnern tun ein Übriges für den Innovationstransfer zwischen Hochschule und Medienpraxis.

    Preise und SehSüchte-Filmfestival

    Zusammen mit der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) München und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg vergibt die HFF jährlich im Rahmen der "Babelsberger Medienpreise" den "Erich Kästner-Fernsehpreis für das beste deutschsprachige Kinder- und Jugendprogramm", den "Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Spielfilm)" und den "Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Dokumentarfilm)".

    Die Studentenschaft der HFF veranstaltet einmal jährlich in Eigenregie die Internationalen Studentenfilmtage "SehSüchte", die sich zu einem absoluten Publikumsrenner entwickelt haben.

    Kontakt:
    Hochschule für Film und
    Fernsehen "Konrad Wolf"
    Marlene-Dietrich-Allee 11
    14482 Potsdam-Babelsberg
    Tel.: (0331) 62 02-0
    Fax: (0331) 62 02-549
    E-Mail:
    Internet: www.hff-potsdam.de


    Konzerttipps

    Auf Tour durch Brandenburg / Berlin

  • 21.02., 3 Doors Down, Berlin
  • 24.02., Chris Doerk & Frank Schöbel, Rathenow
  • 24.02., The Jailbreakers, Potsdam
  • 26.02., Spencer Bohren, Zehdenick
  • 27.02., Tim Bendzko, Berlin
  • 03.03., Carolyn Wonderland, Lauchhammer
  • 04.03., Rea Garvey, Berlin
  • 04.03., Adoro, Berlin
  • 07.03., Mitch Ryder, Berlin
  • 09.03., Noel Gallagher's High Flying Birds, Berlin
  • 11.03., Michael Hirte, Schwedt/Oder
  • » Weitere Konzerte