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06.10.2008/ 14:26

Beitragsfunktionen:

ARATORA (Weber, Frank W.)

Eisenbahnstraße 174-175
14542 Werder (Havel)
Telefon: (03327) 4 50 86
http://www.frank-w-weber.de/
Kontakt per E-Mail
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BeitragsbildBildvergrößerung"Hundert Jahre Bordkapelle" TryptichonBildvergrößerung

"Hundert Jahre Bordkapelle" Tryptichon

Maler

Fünf vor 12 wurde ich am 12.12.1958 im sterilen Rotweinkeller des Krankenhauses von Querfurt, als Querdenker, auf die Welt gesetzt. Jugendjahre im thüringischen Artern dessen lateinischen Namen ARATORA ich als eingetragenen Künstlername trage. Autodidaktisches Studium der Kunst. Freiberufstätiger bildender und konzeptioneller Künstler in Werder / Havel. Künstlerische Hauptrichtung: Malerei - Stil: Neue Sachlichkeit

Ich bin (kein) Landschaftsmaler. Meine Landschaften sind nicht begehbar im Sinne der menschlichen Fortbewegung, meine Landschaften sind die, die sich in den Beziehungen der Menschen untereinander bilden. Mit sechs war ich Geselle bei Jörg Ratgeb im Thüringischen, sein politisches Engagement faszinierte den kleinen Frank. Als die Spießgesellen der Fürsten meinem Meister die Hände brachen, schickte mich dieser in die weite Welt. Mit vierzehn lag ich mit Otto Dix vor Verdun, mit achtzehn fuhr ich mit George Grosz nach New York, mit zwanzig soff ich mit Franz Radziwill manche Flasche leer, bis mich seine Frau vor die Tür setzte. Mit dreiundzwanzig nahm mich Josef Beuys in seine Klasse auf und erweiterte mich, bis ich begriff. Erst mit dreißig lernte ich meine Mutter Frida kennen, mit dreiunddreißig meinen Onkel Giorgio. Schad, daß ich nicht mehr mit Christian zusammen bin. Mit sechsunddreißig wurde ich halbweise. Baron Rothschild adoptierte mich, aus diesem Anlaß schenkte mir Fidel eine Kiste Cohiba. Mit zweiundvierzig traf ich George Brassens in Strasbourg, nach zwei Flaschen Absinthe war uns klar, was uns verbindet. Vom Zigarrenrauch benebelt male ich meine menschlichen Landschaften, in denen ich spazieren gehe.

Ich genieße das Leben in vollen Zügen, am liebsten aus dicken Zigarren und vollen Rotweinflaschen. Zu meiner Freude gibt es reihenweise Menschen, denen meine Bilder etwas bedeuten, die sie kaufen und sammeln, der schönste Lohn, den ich mir denken kann. Ansonsten halte ich es mit dem Taufspruch meines "Patenonkels" W.N.: "Gönnt dem Kind immer einen leichten Größenwahn, damit es keine Minderwertigkeitskomplexe bekommt."

Als Freigeist stehe ich zu all meinen Fehlern die ich schon begangen habe, freue mich schon auf neue Fehler und danke allen, die es mit mir aushalten.

Monatsedition: Künstler-Monatsbiographie © - limitierte Sammelmappe mit etwa 20 Blatt Inhalt, alle signiert und nummeriert.


Konzerttipps

Auf Tour durch Brandenburg / Berlin

  • 21.02., 3 Doors Down, Berlin
  • 24.02., Chris Doerk & Frank Schöbel, Rathenow
  • 24.02., The Jailbreakers, Potsdam
  • 26.02., Spencer Bohren, Zehdenick
  • 27.02., Tim Bendzko, Berlin
  • 03.03., Carolyn Wonderland, Lauchhammer
  • 04.03., Rea Garvey, Berlin
  • 04.03., Adoro, Berlin
  • 07.03., Mitch Ryder, Berlin
  • 09.03., Noel Gallagher's High Flying Birds, Berlin
  • 11.03., Michael Hirte, Schwedt/Oder
  • » Weitere Konzerte